Willkommen auf der Seite der Kritischen Ökonomik Göttingen !

Wir sind zurzeit auf der Suche nach neuen Aktiven! Wer in Göttingen wohnt und beim Durchstöbern der Homepage Lust auf mehr bekommen hat, darf sich gern mit weiteren Fragen an kritischeoekonomie@googlemail.com wenden. Auf diesem Wege werdet ihr auch über Termine für Orga-Treffen auf dem Laufenden gehalten.

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Kritische Ökonomik goes International!

The (drained) Wealth of Nations?  International Trade Theory Reconsidered
Tom Kopp and Tabea Lakemann
Wednesday, May 23rd 2012, 19.00 VG 4.104

Globalization and international trade are at unprecedented levels these days. Production processes become increasingly fragmented as the production of intermediate goods is moved to low-wage countries. The popular result is that consumption possibilities in the global economic North are larger today than they have ever been before.
But who bears the cost? Does trade make some people, or even whole countries worse off? Who are these losers? Is the mantra of trade liberalization a promising development policy?

In their presentation, Tom Kopp and Tabea Lakeman will shed light on some of these issues!
Special attention will be put on empirical evidence, the world trade order and the interests of disadvantaged members of societies, both in the North and the South.

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Studentisches Seminar

Wie bereits in den vergangen Semestern gibt es auch im Sommersemester ein studentisch organisiertes Seminar unter Schirmherrschaft der Hochschulgruppe Kritische Ökonomie. Seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 sieht sich die Ökonomie als Wissenschaft wie auch die Ökonomenzunft starker Kritik ausgesetzt. Unrealistische Annahmen auf Basis eines falschen und verkürzten Menschenbildes, Modellwelten fernab der Wirklichkeit, dogmatisches Denken – dieser Tenor zieht sich seit etwa 3 Jahren durch Leitmedien und wissenschaftliche Diskussionen.

Das Thema in diesem Semester soll daher eine Betrachtung der grundlegenden Annahmen in der Ökonomie sein. Ausgangspunkt ist das Konzept des Homo Oeconomicus, wie es den meisten Lehrbüchern zugrunde liegt. Wir möchten mit euch über Kritik, mögliche Erweiterungen und alternative Konzepte sowie Möglichkeiten zu deren Implementierung diskutieren. Es bieten sich dabei eine Vielzahl von Theorien und Strömungen an; etwa die Kritik an der Rationalitätsannahme und der Unterstellung von Eigeninteresse vonseiten der Verhaltensökonomie und der experimentellen Ökonomie; alternative Ansätze in der ökologischen Ökonomie und in der feministischen Ökonomie; kommunikationstheoretische Ansätze nach dem Philosophen Jürgen Habermas und und und …
Dabei sollte auch die Frage nicht auf der Strecke bleiben, inwieweit das
Konzert des Homo Oeconomicus der Kritik entsprechend erweitert werden kann.
Wie wir im Einzelnen vorgehen hängt natürlich auch von euren Interessen und
Wünschen ab.

Es ist möglich zum Thema eine Hausarbeit zu schreiben, die ihr euch als
Prüfungsleistung im Umfang von sechs Credits anrechnen lassen könnt. Aber auch wenn ihr keine Prüfungsleistung ablegen wollt, seid ihr herzlich willkommen. Das Seminar richtet sich hauptsächlich an fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende, auch Studenten anderer Studienrichtungen sind willkommen. Uns ist in erster Linie wichtig, dass wir zusammen interessante und ergiebige Diskussionen führen und dass alle etwas aus dem Seminar mitnehmen.

Das Seminar ist im studip unter Homo … Oeconomicus ? zu finden. Es wird ab dem 18.04.12 jeden Mittwoch 16-18 Uhr im Raum VG 4.101 stattfinden.

Weitere Fragen zum Seminar können an kritischeoekonomie@googlemail.com
gerichtet werden.

Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme!

Hendrik, Maik und Tabea

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Das moderne Kreditgeld
Vortrag von Prof. Herbert Schui
26.04. 19.00 Uhr ZHG 002

Die Rolle des Kredites ist seit Jahrtausenden hoch umstritten. Und gerade die aktuelle Schuldenkrise diverser Staaten, die damit verbundenen geldpolitischen Maßnahmen verschiedener Zentralbanken und die damit verbundene Kreditgeldschöpfung hat die Debatte um die Rolle des Geldmengenwachstums wieder aufflammen lassen.
Doch was ist eigentlich Kreditgeld? Was bestimmt seinen Wert? Und kann das Staatsdefizit von der Zentralbank finanziert werden?
Für einen Vortrag und Diskussion über diese und weitere Fragen lädt die Hochschulgruppe Kritische Ökonomie zum Semesterauftakt ein.